Vinverse Blog | 01.05.2026 | 5 min. Lesezeit
Wir alle wissen: Die Modeindustrie hat ein Problem. Sie ist für rund 10 % der weltweiten Emissionen verantwortlich. Doch während „Fast Fashion“ immer schneller wird, wächst im Hintergrund eine Bewegung, die genau das Gegenteil will: Kreislaufwirtschaft. Aber seien wir ehrlich – das Suchen nach dem perfekten Vintage-Teil kann oft frustrierend sein. Man wühlt sich durch unzählige Apps oder übersieht die kleinen, kuratierten Shops, die versteckt im Netz schlummern. Hier setzt ein deutsches Startup namens rebe an.

Die Story
Von der Uni auf den Modemarkt: Die Idee zu rebe entstand nicht in einem Büro, sondern im Hörsaal. Vier Studenten suchten nach einer Lösung für eine soziale oder ökologische Herausforderung und landeten bei der Mode. Ihr Ziel: Secondhand darf keine „zweite Wahl“ mehr sein, sondern muss zur ersten Option werden.
Was genau ist rebe?
rebe ist kein gewöhnlicher Vintage Verkäufer. Man kann es sich eher als einen zentralen Marktplatz vorstellen, der die vielen kleinen, leidenschaftlichen Vintage- und Secondhand-Shops an einem Ort zusammenbringt.
Anstatt dass du 20 verschiedene Websites von kleinen Boutiquen durchsuchen musst, bündelt rebe deren Inventar auf einer Plattform. Das ist ein klassisches Win-Win:
- Für Käufer: Eine riesige Auswahl an geprüften, einzigartigen Stücken, ohne den Überblick zu verlieren.
- Für Verkäufer: Kleine Shops erhalten die technologische Infrastruktur und die Reichweite, um gegen die „großen Player“ der Branche bestehen zu können.
Die Vision
Kreislaufwirtschaft statt Wegwerfmentalität: Das Team hinter rebe verfolgt eine klare Mission: „Patching up Fashion“. In fünf Jahren wollen sie die erste Anlaufstelle für Secondhand-Mode in Europa sein. Der Gedanke dahinter ist so simpel wie kraftvoll: Wenn wir Kleidung länger im Kreislauf halten, reduzieren wir den ökologischen Fußabdruck massiv. Und falls man bei rebe mal nichts findet, soll der Neukauf die absolute Ausnahme bleiben.
Das Team
Hinter rebe steht ein Führungstrio, bestehend aus Erika Rid (CEO), Simon Streblow (CTO) und Stefanie Tezel (CMO).

Als Vinverse dürfen wir bereits mit diesen drei Köpfen zusammenarbeiten und können aus erster Hand bestätigen: Es ist ein sehr freundliches und kooperatives Team, bei dem die Zusammenarbeit auf Augenhöhe einfach Spaß macht. Wir sind uns sicher: Bei rebe wird eine ehrliche und wichtige Mission verfolgt, die vom gesamten Team zu 100% ernst gemeint ist und die Branche nachhaltig prägen wird.
Warum uns das gefällt
Was rebe besonders macht, ist der Community-Gedanke. Es geht nicht nur um Kommerz, sondern um „Kooperation statt Konkurrenz“. Sie fördern gezielt kleine Händler, die oft mit Herzblut kuratieren, aber technisch nicht immer die Mittel haben, mit den riesigen Plattformen mitzuhalten. Wer keine Lust mehr auf Massenware von der Stange hat und gleichzeitig unseren Planeten schonen möchte, sollte definitiv einen Blick auf die Plattform werfen.












































































































































